Trotz Ukraine Krieg: Nachfrage nach Sachwertinvestments bleibt hoch

Ukraine Flagge

Die Stimmung sowohl unter den Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVGen) als auch bei den Anbietern von Vermögensanlagen ist laut unserer aktuellen Quartalsumfrage (per 31. März 2022) unverändert positiv. Auch wenn der Krieg in der Ukraine den einen oder anderen Anleger etwas vorsichtiger werden lässt, insgesamt ist die Nachfrage nach Sachwerten ungebrochen hoch. Vor allem die Anbieter von Produkten der Assetklasse erneuerbarer Energien spüren den Rückenwind, der von den sehr hohen Energiepreisen ausgeht. Einen wichtigen Anreiz, in Sachwerte zu investieren, sind zudem die weiterhin niedrigen Zinsen. Trotz stark steigender Inflationsraten gilt es unter Experten als unwahrscheinlich, dass die Europäische Zentralbank noch in diesem Jahr die Zinsen anhebt (anders als in den USA). Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass die Anbieter von Sachwerten im Jahresverlauf neue Produkte an den Markt bringen wollen. Bevorzugte Assetklassen bleiben laut Umfrage Immobilien und erneuerbare Energien. Nachfolgend veröffentlichen wir die erhaltenen Antworten auf unsere Quartalsumfrage:

  1. Wie zufrieden sind Sie mit dem Platzierungsverlauf im ersten Quartal?
    Marc Nagel, Geschäftsführer Buss-Capital-Invest: Das erste Quartal war sehr erfolgreich. Wir konnten die Hälfte unserer im Vertrieb befindlichen Vermögensanlage „Buss Container 79“ platzieren.

Tibor von Wiedebach-Nostitz, geschäftsführender Gesellschafter der BVT Holding: Wir sehen auch für 2022 ein sehr gutes Umfeld für Sachwertinvestitionen, gerade vor dem Hintergrund niedriger Zinsen und deutlich gestiegener Inflation. Dies zeigt sich in den ordentlichen Platzierungszahlen im ersten Quartal.

Sven Mückenheim, Geschäftsführer Vertrieb der Dr. Peters Group
Wir sind mit dem Geschäftsverlauf zufrieden. Die Nachfrage nach unserem Publikums-AIF „Immobilienportfolio Deutschland 1“ (IPD 1), der in Supermärkte und Fachmarktzentren investiert, bekam noch einmal einen kräftigen Schub, nachdem wir Ende vergangenen Jahres die dritte hochkarätige Immobilie angekauft hatten. Das Interesse an Handelsimmobilien, die für die Grundversorgung der Bevölkerung wichtig sind, ist unverändert hoch und nimmt eher zu als ab.

Bernhard Engl, Senior Key Account Manager ForestFinance: Die aktuelle Situation mit der andauernden Corona-Krise und dem Krieg in der Ukraine verstärkt die Unsicherheit bei den Investorinnen und Investoren. Vor diesem Hintergrund ist das erste Quartal für unsere Angebote gut verlaufen. Die momentan in den Schlagzeilen etwas in den Hintergrund gerückte Klimakrise führt aber dazu, dass immer mehr Menschen sich für Angebote aus dem Bereich der nachhaltigen Geldanlage interessieren.

Mathias Feld, Beteiligungsmanager Luana Capital New Energy Concepts : Die hohen Energiepreise führen zu einer steigenden Nachfrage nach effizienten und klimafreundlichen Energiekonzepten. Daher verzeichnen wir einen deutlichen Auftragsanstieg auf der Projektseite. Damit hat die Vermögensanlage „Energieversorgung Deutschland“ Zugriff auf attraktive dezentrale Energieprojekte für Wohn- und Sozialimmobilien. Mit einem Platzierungsstand von rund 25 Prozent darf die Platzierungsgeschwindigkeit im Hinblick auf die attraktive Projektpipeline gerne zulegen.

Clemens Mack, Geschäftsführer Ökorenta Finanz: Der Platzierungsverlauf im ersten Quartal ist im Rahmen unserer Erwartungen und Planungen gut verlaufen.

Malte Thies, Geschäftsführender Gesellschafter der One Group
Wir verzeichnen eine anhaltend hohe Nachfrage nach unseren Produkten und sind sehr zufrieden mit dem aktuellen Platzierungsverlauf. Im ersten Quartal 2022 konnten wir bislang Kapitalzusagen in Höhe von rund 75 Millionen Euro einsammeln, davon 37 Millionen aus Reinvestments des Anfang Januar zurückgezahlten „ProReal Deutschland 6“.

Alexander Schlichting, Vorstandsvorsitzender Project Beteiligungen: Die Platzierungsphase verläuft zufriedenstellend.

André Wreth, Geschäftsführer Solvium Capital: Wir sind mit dem Platzierungsverlauf im ersten Quartal zufrieden. Die Platzierungen des alternativen Investmentfonds und der Vermögensanlage laufen planmäßig.

  1. Wie sind Ihre Pläne für die kommenden Monate? Sind neue Fonds in Vorbereitung? Welche Assetklasse? Welches Volumen?
    Buss: Wir werden im zweiten Quartal noch die Vermögensanlage „Buss Container 79“ weiter platzieren. Zudem planen wir ein Nachfolgeprodukt ab dem vierten Quartal 2022 im Containersegment.
    BVT: Die BVT plant für Immobilien Deutschland aktuell einen Spezial-AIF für institutionelle Investoren mit der Assetklasse Büro oder Ärztehaus. Zwei entsprechende Immobilien werden derzeit geprüft. Für den US-Bereich planen wir ein Luxemburger Produkt für institutionelle sowie semi-professionelle Anleger in der Assetklasse Class-A Multi-Family Residential.

Dr. Peters: Wir konzentrieren uns weiterhin auf das Immobiliengeschäft und arbeiten in diesem Segment an Folgeprodukten. Momentan steht aber die Platzierung unseres Fonds „IPD 1“ im Vordergrund.

Forest Finance: Das Thema Karbonisierung wird uns in den kommenden Jahren begleiten. Nach der erfolgreichen ersten Beteiligungsmöglichkeit von ClimateCarbon Eberswalde, die wir vorfristig im Januar schließen konnten, werden wir noch in diesem Jahr weitere Beteiligungsmöglichkeiten anbieten.

Luana: Das Nachrangdarlehen „Energieversorgung Deutschland“ kann noch bis Ende Juli gezeichnet werden. Selbstverständlich planen wir aufgrund der erfreulichen Auftragslage auch zukünftig mit Finanzanlagen, die Anlegern ermöglichen in den attraktiven Markt der dezentralen Energieversorgung zu investieren. Unter welchem Regime die neue Finanzanlage aufgelegt wird, steht noch nicht abschließend fest.

Ökorenta: Das aktuelle im Vertrieb befindliche Angebot „Ökorenta Infrastruktur 13E“ werden wir plangemäß bis Mitte des Jahres vertreiben. Im Anschluss daran planen wir die Fortführung unserer Portfoliofonds im Segment Erneuerbare Energien mit dem Schwerpunkt Wind- und Solarenergie in Deutschland.

One Group: Wir planen, in den kommenden Monaten sowohl unseren „ProReal Private 3“ als auch unseren „ProReal Europa 10“ vollständig auszuplatzieren. Die erfolgreiche ProReal-Serie wollen wir zeitnah mit entsprechenden Nachfolgeprodukten fortführen. Aufgrund der sich veränderten regulatorischen Rahmenbedingungen rechnen wir jedoch mit Verzögerungen. Zusätzlich beschäftigen wir uns derzeit intensiv mit neuen Investitionsansätzen für institutionelle und semiprofessionelle Anleger.

Project: Zur Jahresmitte planen wir den Platzierungsstart eines Nachfolgeangebots für den Einmalzahlungsfonds „Metropolen 20“, der zum 30. Juni 2022 geschlossen wird. Dieser soll ein Eigenkapitalvolumen von 75 Millionen Euro umfassen. Damit setzen wir die auf Privatanleger ausgerichtete erfolgreiche Metropolen-Reihe mit Fokus auf Wohnimmobilienentwicklungen in führenden deutschen Metropolregionen fort. Zudem ist vorgesehen, dass wir im institutionellen Bereich in der zweiten Jahreshälfte einen weiteren Spezial-AIF mit „Develop and hold“-Strategie im Wohnungsbereich auflegen. Für unser neues institutionelles Angebot ist darüber hinaus geplant, dass es gemäß EU-Offenlegungsverordnung als Artikel 9-Fonds (Impact-Fonds) aufgelegt wird und als nachhaltiges Anlageziel Klimaschutz verfolgt.

Solvium: Wir planen für das zweite Halbjahr bereits den zweiten AIF. Auch er wird sich wieder im Bereich von Investitionen in Logistikequipment bewegen. Das Zielvolumen beträgt mindestens 20 Millionen Euro, kann aber bei entsprechender Nachfrage bis auf 50 Millionen Euro erhöht werden.

  1. Wie sind Ihre Erwartungen bezüglich der Assetklasse für die kommenden Monate?
    Buss: Für den Bereich Containerleasing erwarten wir im Jahresverlauf eine gewisse Normalisierung des Markts. Mietraten und Containerpreise werden aber voraussichtlich spürbar über den Durchschnittswerten bleiben, die vor der Coronakrise bestanden. Kurzfristig beobachten wir weiterhin einen sehr hohen Containerbedarf. Die Ukraine-Krise reduziert zwar geringfügig die weltweiten Handelsvolumina, aber dieser Effekt wird aktuell noch davon ausgeglichen, dass durch Wartezeiten bei Häfen etc. ein erhöhter Containerbedarf besteht. Die Auslastung der Containermietflotten ist weiterhin bei nahezu 100 Prozent und auf dem sogenannten Zweitmarkt für ältere Gebrauchtcontainer gibt es einen immer größer werdenden Nachholbedarf, da Reeder ihre Container so lange nutzen und nicht für den Verkauf in den Zweitmarkt freigeben.

Martin Stoß, Geschäftsführer der BVT Immobilien USA: Nach wie vor liegen Wohnen und Logistik als defensive Assetklassen klar im Fokus der Investoren in Europa und den USA. Dieser Trend hat sich durch die Coronakrise noch verschärft. Dies ist an weiterhin fallenden Cap Rates zu erkennen. Im Bereich US-Class-A Multi-Family Residential erzielen wir aktuell Verkaufsergebnisse, die über den prognostizierten Renditen liegen. Wir erwarten, dass sich über einen Zeithorizont von zwei bis drei Jahren die Renditen wieder auf dem Niveau vor Covid-19 einpendeln sollten. Inwieweit ein steigendes Zinsniveau in den USA einen negativen Einfluss auf die Kapitalwerte haben könnte, wird sich zeigen.

Michael Guggenberger, Leiter Fonds- und Assetmanagement Immobilien Deutschland der BVT: Aufgrund des Niedrigzinsumfeldes und des Verwahrentgelts ist der Druck auf die Renditen unvermindert hoch. Für gute Investments werden mittlerweile auch außerhalb des Wohnsegmentes Renditen von drei Prozent oder sogar leicht darunter akzeptiert. BVT investiert mit ihrer Ertragswertfonds Serie von Anfang an in Büroimmobilien mit einer Multi-Tenant-Struktur und behält diesen Fokus auch bei, wobei die Standortauswahl aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Bürowelt noch tiefer hinterfragt und geprüft wird. Gleiches gilt für die Auswirkung der Pandemie auf das Geschäftsmodell der Mieter. Darüber hinaus fokussieren wir uns derzeit auf Ärztehäuser und Pflegeimmobilien, da es sich hierbei um ein pandemiesicheres Geschäftsmodell handelt, das auch unter dem Gesichtspunkt ESG interessant ist. In der Vergangenheit haben wir regelmäßig in Fachmarktzentren mit Lebensmittelvollsortimenter als Anker investiert. Diese Assetklasse bleibt interessant, allerdings sind die Preise hierfür in der Pandemie so gestiegen, dass derzeit keine adäquate Rendite-Risiko-Struktur gegeben ist.

Dr. Peters: Die Immobiliennachfrage wird weiterhin hoch bleiben. Wir sehen aktuell keine Tendenz, dass sich dies in absehbarer Zeit ändert. Die Investoren sehen vor allem Bestandsimmobilien als ihr stabilstes Investment im Gesamtportfolio, weil es keinen Kapitalmarktschwankungen unterliegt und regelmäßige Cashflows generiert.

Forest Finance: Die langfristige Speicherung von CO2 aus der Atmosphäre wird auch nach den Aussagen der IPCC im neuesten Klimabericht zusätzlich zu allen anderen bekannten Möglichkeiten notwendig sein. Die Karbonisierung von Biomasse ist somit ein Baustein für ein klimawirksames Investment.

Luana: Der Markt der dezentralen Energieversorgung erlebt erfreulichen Rückenwind. ESG Berichtspflichten lassen die Nachfrage auf Seiten professioneller Immobilieninvestoren steigen. Klimaschutzziele erfordern energetische Maßnahmen im Immobilienbestand und höhere Effizienzklassen im Neubau. Die hohen Energiepreise veranlassen die Energiekunden zügiger und konsequenter auf Erneuerbare Energien umzusteigen. Energieanlagen werden damit komplexer und steigern die Nachfrage nach unseren Lösungen. Damit sind unsere Erwartungen positiv.

Ökorenta: Die eingeleiteten politischen Weichenstellungen bezüglich des Ausbaues von Erneuerbaren Energien sowie die Stimmungslage in der Anlegerschaft zu diesem Thema lassen uns sehr positiv in die kommenden Monate und Jahre für unsere Assetklassen blicken.

One Group: Wohnimmobilien in deutschen und österreichischen Großstädten bieten auch 2022 robuste und attraktive Investmentpotenziale. Der Zuzug zahlreicher Kriegsflüchtlinge dürfte den strukturellen Wohnraummangel weiter verschärfen, während Banken sich mit der Neukreditvergabe für Projektentwicklungen angesichts der geopolitischen und makroökonomischen Unsicherheit noch stärker zurückhalten. Daraus resultiert eine doppelte Angebotslücke, die ProReal-Anleger schließen, indem sie alternatives Kapital zur Schaffung zusätzlichen Wohnraums zur Verfügung stellen.

Project: Der Ukraine-Krieg sorgt aktuell für eine Unsicherheit am Immobilienmarkt. Wir gehen jedoch davon aus, dass sich die Stimmung bei einer nicht weiter eskalierenden Lage wieder beruhigt. Zusätzlich angetrieben wird die Nachfrage von einer weiter steigenden Inflation, da die Energiepreise inzwischen auf Rekordniveau gestiegen sind. Gleichzeitig verbleibt der Leitzins der EZB aktuell noch auf Rekordtief, so dass Geldwerte weiter signifikant an Kaufkraft verlieren. Wohnimmobilien bleiben somit begehrte Investitionsziele: Sowohl als Direkterwerb, als auch indirekt über eine professionell gemanagte Beteiligung an lukrativen Immobilienentwicklungen wie dem „Project Metropolen 20“ und „21“, die Privatanlegern eine attraktive Wertschöpfungsperspektive bieten.

Solvium: Wir gehen von einer weiterhin hohen Nachfrage aus.

  1. Sind bereits Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf das Anlegerverhalten spürbar?
    Buss: Wir konnten noch keine wesentlichen Auswirkungen bei unserer Platzierung erkennen. Dennoch verspüren wir eine leichte Verunsicherung bei Anlegern aufgrund der aktuellen Situation. Wir sehen aber keine unmittelbare Investitionszurückhaltung bei unserem Produkt. Dies liegt vermutlich an der Tatsache, dass wir keinen Blindpool haben und konkret investiert sind. Unsere Container sind mit langfristigen Mietverträgen bei bonitätsstarken Mietern vermietet, so dass selbst eine größere Beeinträchtigung des Welthandels – die wir aktuell nicht erwarten – für die Vermögensanlage keine relevante Auswirkung haben würde.

BVT: Natürlich verunsichert der Ukraine-Krieg sowohl Anleger als auch Vertriebspartner. Wir haben deshalb proaktiv die Anleger unserer diversifiziert investierenden Portfoliofonds darüber informiert, dass es keine direkten Engagements in den betroffenen Ländern gibt.

Dr. Peters: Unsere Vertriebspartner beobachten die Entwicklungen und die aktuelle Lage sehr genau und wir hören, dass einige Anleger durchaus etwas zurückhaltender sind und geplante Investitionen zeitlich etwas nach hinten schieben. Allerdings ist gleichzeitig zu beobachten, dass andere Investoren jetzt erst recht investieren, weil sie mehr denn je steigende Erträge als Ausgleich für die hohe Inflationsrate suchen. Davon profitieren insbesondere Gewerbeimmobilien mit indexierten Mietverträgen. Wichtig ist, dass man mit seinen Partnern und Kunden immer im Gespräch bleibt.

Forest Finance: Wer hat mit einer solchen kriegerischen Auseinandersetzung in Europa im Jahre 2022 gerechnet? Wir gehen davon aus, dass Anlegerentscheidungen auch in den kommenden Monaten stark abgewogen werden.

Luana: Die Konsequenzen spüren wir alle. Insbesondere in den stark gestiegenen Energiepreisen, die für die Haushalte in den letzten 20 Jahren kontinuierlich gestiegen sind und aktuell einen enormen Preissprung verzeichnen. Da eine bezahlbare Energieversorgung aus sozialen und wirtschaftlichen Gründen unerlässlich ist, setzt Deutschland zur langfristigen Senkung auf den Ausbau Erneuerbaren Energien und Erhöhung der Energieeffizienz. Anleger interessierten sich daher vermehrt für unsere Vermögensanlage.

Ökorenta: In den ersten Wochen war eine Zurückhaltung bei längerfristigen Anlagen erkennbar. Diese hat sich zwischenzeitlich wieder gelöst. Hinsichtlich der Assetklasse Erneuerbare Energien zeichnet sich eine deutliche Zunahme der Nachfragen sowohl vertriebspartnerseitig als auch kundenseitig ab. Stromerzeugung in Deutschland gewinnt zunehmend an Bedeutung und Aufmerksamkeit.

One Group: Die langfristigen wirtschaftlichen Folgen des Krieges in der Ukraine lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht seriös prognostizieren. Wesentlich für die weitere Entwicklung ist eine rasche Lösung des Konflikts. Natürlich führt das mitunter auch zu Fragen auf Seite von Anlegern und Vertriebspartnern. Wir rechnen zwar mit einer schwächeren konjunkturellen Entwicklung bei gleichzeitig spürbar steigenden Lebenshaltungskosten, doch speziell die Assetklasse Wohnimmobilien in Großstädten dürfte sich einmal mehr als sicherer Hafen beweisen. Das heißt, es ist nicht von fallenden Mieten oder Kaufpreisen auszugehen, vielmehr könnte zusätzliches Kapital aus anderen Weltregionen und Assetklassen in den deutschen Wohnimmobilienmarkt fließen und die zukünftige Entwicklung nachhaltig stützen.

Project: Für den Moment sind die Platzierungszahlen bei unseren beiden Publikums-AIF „Metropolen 20“ und „21“ stabil. Mit einer weiteren Eskalation des Ukraine-Krieges und den wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise wäre die Entwicklung neu zu bewerten.

Solvium: Nein. (TH)

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