Trotz Ukraine-Krieg: Nachfrage nach Sachwertinvestments bleibt hoch

Robert List in grauem Anzug zum Thema Sachwertinvestments

In unserer Ausgabe Nr. 08/2022 vom 11. April berichteten wir von den Ergebnissen unserer Quartalsumfrage bei KVGen und Emittenten von Vermögensanlagen. Besonders die Antworten, die sich auf den Ukraine Krieg bezogen, waren wichtig. In dieser Ausgabe präsentieren wir die Antworten von Robert List, Geschäftsführer Asuco. Seine Antworten erreichten uns nach Redaktionsschluss der letzten Ausgabe.

1. Wie zufrieden sind Sie mit dem Platzierungsverlauf im ersten Quartal?

Robert List, Geschäftsführer Asuco: Wir haben im ersten Quartal rund 21 Millionen Euro platziert. Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden. Erfreulich ist, dass viele Anleger nochmals aufgestockt haben. 

2. Wie sind Ihre Pläne für die kommenden Monate? Sind neue Fonds in Vorbereitung? Welche Assetklasse? Welches Volumen?

List: Wir setzen unsere ZweitmarktZins-Serie mit Publikums- und Privatplatzierungen fort.

3. Wie sind Ihre Erwartungen bezüglich der Assetklasse für die kommenden Monate?

List: Die Zeiten sind stürmisch. Insofern kommt dem Grundsatz „Streuen, streuen und nochmals streuen“ entscheidende Bedeutung zu. In unserer ZweitmarktZins-Serie bieten wir breite Diversifikation unter Einbeziehung grundsätzlich aller Nutzungsarten und die Chance deutlich unter Marktpreisen investieren zu können. Damit sollte ein Vorteil gegenüber jedem Einzelinvestment darstellen.

4. Sind bereits Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf das Anlegerverhalten spürbar?

List: Ich kann mir nicht vorstellen, dass aktuell irgendjemand nicht verunsichert ist. Zu den Kriegsängsten kommen handfeste Inflationssorgen. Deshalb ist „Nichtstun“ verständlich, aber aktuell kein guter Anlagerat.

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