Sachwert Erneuerbare Energien

Weltweit steigt der Verbrauch an Energie drastisch von Jahr zu Jahr. Gleichzeitig ist es im Hinblick auf den globalen Klimaschutz zwingend geboten, fossile Energiequellen durch erneuerbare zu ersetzen, um damit die klimaschädlichen CO2-Emissionen zu reduzieren. So hat die deutsche Bundesregierung beschlossen, bis zum Jahr 2025 den Anteil von Erneuerbaren Energien als Energiequelle für die Verstromung auf 40 bis 45 Prozent zu steigern. Bis 2030 sollen Erneuerbare Energien für 80 Prozent der Stromerzeugung stehen. Der Photovoltaik, der Solarenergie, kommt dabei eine überragende Rolle zu. Zwei prominente Repräsentanten dieser Wachstumsbranche, Thorsten Eitle, Geschäftsführer der hep global GmbH, und Christian Rose, Geschäftsführer der Ökorenta Finanz GmbH, beschreiben die Potenziale von Photovoltaik-Investments.

Wachstumsmarkt Erneuerbare Energien

Kaum jemand denkt viel über die Klima-Auswirkungen unserer täglichen digitalen Aktivitäten nach, meint Thorsten Eitle. Dennoch sind gerade sie ein einfaches Beispiel für Energieverbrauch und CO2-Emissionen im Alltag: Pro Kopf erzeugen sie im Schnitt rund 739 Kilogramm CO2-Emissionen im Jahr. Wird ein Smartphone täglich aufgeladen, ergibt sich ein Stromverbrauch von 1,2 kWh pro Jahr. Im Jahr 2020 waren weltweit bereits 8,15 Milliarden Smartphones im Umlauf. Jede versendete E-Mail hat einen CO2-Fußabdruck von „nur“ einem Gramm. Aber: Pro Sekunde werden weltweit 3,7 Millionen E-Mails verschickt. Ein anderes Beispiel: Video-Streaming verbraucht ungefähr so viel Strom wie Deutschland, Italien und Polen zusammen. Diese einfachen Beispiele nur aus unserem täglichen Leben lassen ahnen, wieviel Energie benötigt und wieviel CO2 freigesetzt wird. Der gewerbliche und industrielle Bereich kommt ja noch hinzu.

In 30 Minuten strahlt die Sonne so viel Energie auf die Erde, wie wir in einem Jahr verbrauchen. Trotzdem wird der weltweite Strombedarf aktuell nur zu 28 Prozent durch Erneuerbare Energien gedeckt. Um das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, wäre die jährliche Addition von 630 Gigawatt zusätzlicher Solarenergie notwendig. Um dies zu schaffen, müsste die Kapazität des weltweit größten Solarparks jeden Tag aufs Neue gebaut werden. Photovoltaik hat ein nahezu unerschöpfliches Wachstumspotenzial.

Ein anderes Beispiel: Ein Solarpark von der Größe eines Fußballfeldes erzeugt jährlich 665 MWh Solarstrom. Damit können 185 deutsche Drei-Personen-Haushalte mit Strom versorgt werden. 665 MWh Solarstrom sparen im deutschen Strommix 567 Tonnen CO2, die durch fossile Energiequellen entstehen würden. Das ist so viel CO2 wie 43.360 ausgewachsene Buchen speichern können.

Photovoltaik-Investments sind nachhaltige Investments – eine unerschöpfliche Energie-Ressource mit nur geringer CO2-Intensität, dafür aber kosteneffizient, leistungsstark, wartungsarm und schnell einsetzbar.

Thorsten Eitle ist Geschäftsführer der hep global GmbH, Güglingen, ein weltweit
tätiger New-Energy-Spezialist mit Niederlassungen in Deutschland, Japan und den USA sowie über 300 Millionen Euro Assets under Management. Die hauseigene Kapitalverwaltungsgesellschaft hep Kapitalverwaltung AG verwaltet die von hep angebotenen Solar-Beteiligungsfonds, so den aktuell in Platzierung befindlichen „HEP – Green Solar Energy Impact Fund I“. Beteiligungen sind möglich ab einem Mindestanlagebetrag von 5.000 Euro zuzüglich eines Ausgabeaufschlages von fünf Prozent.
www.hep.global

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