Direktinvestierende Private-Equity-Fonds mit ethisch-nachhaltiger Ausrichtung

Geschäftsführerin Fidura

Mit rund 110 Millionen Euro platziertem Zeichnungsvolumen und etwa 4.000 Anlegern gehören die Fidura Private Equity Fonds zu den führenden direkt investierenden geschlossenen Publikums-AIF in Deutschland. Das Emissionshaus konzentriert sich seit 2014 auf das Management der bestehenden Fonds.

Neue, konkrete Produkte sind derzeit nicht in Planung, auch wenn in Zukunft einzelne Co-Investments im Rahmen des Direct Investment Models, auch „Club Deal“ genannt, oder auch Initiierung kleinerer, klassisch regulierten Private-Equity-Fonds mit professionellen oder semiprofessionellen Anlegern nicht ausgeschlossen sind. Die jetzige KVG der Fidura Private Equity Fonds, IWF Fondsconsult GmbH, würde in einer solchen Konstellation die Rolle des Leadinvestors anstreben.

Die Fidura Private Equity Fonds gehören zu den Pionieren der ethisch und nachhaltig investierenden Private-Equity-Fonds in Deutschland – schon seit 2005 müssen alle Portfoliounternehmen klar definierte ethische, soziale und ökologische Standards erfüllen.

Die Kriterien, die die Fidura Fonds unter Nachhaltigkeitsaspekten an Unternehmensbeteiligungen anlegen, entsprechen in weiten Teilen den Kriterien des „Natur-Aktien-Index“ (NAI) und der „Darmstädter Definition“ nachhaltiger Geldanlagen. Fidura Fonds investieren grundsätzlich nicht in Unternehmen, die etwa soziale oder ethnische Minderheiten diskriminieren, Kinderarbeit unterstützen, Rüstungsgüter erzeugen oder vermarkten, Tabak, Alkohol oder pornographische Inhalte produzieren oder umweltschädigende Produktionsmethoden einsetzen. Jedes Fidura-Portfoliounternehmen ist darüber hinaus angehalten, sich nach der ISO 14001 zertifizieren zu lassen. Die internationale Umweltmanagementnorm ISO 14001 legt derweil weltweit anerkannte Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem fest und ist Teil einer Normenfamilie. Neben einem positiven Effekt auf die Umwelt ergibt sich für Fidura-Portfoliounternehmen vor allem Kostensenkungspotenzial durch Ressourceneinsparungen und Abfallminimierung in der betrieblichen Produktion.

Die Ethik- und Nachhaltigkeitskriterien von Fidura sind unter der Rubrik „Ethik“ auf der Homepage aufgelistet. Unter der Rubrik „Nachhaltigkeitsbeispiele“ wird das Thema mit konkreten Beispielen aus dem Unternehmensportfolio ergänzt.

Das Emissionshaus ist darüber hinaus seit mehreren Jahren Mitglied im Verein „Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG)“. Das FNG ist seit 2001 der Fachverband für Nachhaltige Geldanlagen im deutschsprachigen Raum (D, AT, CH). Zu den rund 200 FNG-Mitgliedern zählen Banken, Kapitalanlagegesellschaften, Ratingagenturen, Finanzberater, wissenschaftliche Institutionen, Versicherungen, NGOs und Privatpersonen. Darüber hinaus ist der Verein Gründungsmitglied des europäischen Dachverbandes Eurosif.

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Ingrid Well

Geschäftsführerin KVG der Fidura Fonds

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