Tag: 17. April 2023

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Immobilienexperten einig: In der zweiten Jahreshälfte geht’s wieder bergauf

Steigende Zinsen, ungewohnt hohe Inflation, der Krieg in der Ukraine, weltweite geopolitische Spannungen − eine gruselige Mixtur, die zu Planungsunsicherheiten führt und den deutschen Gewerbe-Immobilienmarkt kräftig durcheinanderwirbelt. Das erste Quartal dieses Jahres sorgte haufenweis für schlechte Nachrichten. Für den Rest des Jahres zeigen sich Immobilienexperten dennoch optimistisch. Die Ursache für die aktuelle Baisse am deutschen Gewerbe-Immobilienmarkt sieht Marcel Wolter, Director Investment bei Savills in München, darin, dass derzeit Angebot und Nachfrage nicht zueinander finden: „Im aktuellen Marktumfeld verkaufen Eigentümer nur unter besonderen Voraussetzungen. Verkaufswillig sind nur solche Bestandshalter, die ihre Objekte bereits langfristig im Portfolio haben oder aufgrund zu erwartender baulicher Themen bereit sind, die niedrigeren Gebote der potenziellen Käufer zu akzeptieren.“ Dies wirkt sich deutlich sowohl auf den Investment- wie auf den Vermietungsmarkt aus. So entwickelte sich der Gewerbe-Immobilienmarkt bundesweit: Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW), Köln, hat ermittelt, dass die Büromieten bundesweit im Vergleich zum Vorjahr um 5,9 Prozent gestiegen sind. Da die aktuelle Inflationsrate aber höher ist, bedeutet das, dass die Büromieten erstmals seit Jahren real sogar gesunken sind. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum ging der Büroflächenumsatz in den deutschen Top-7-Standorten laut dem Gewerbeimmobiliennetzwerk German Property Partners (GPP) im ersten Quartal 2023 um 28 Prozent zurück. Andreas Rehberg, Sprecher von GPP, erklärt dazu: „Während in den vergangenen Jahren viele Großunternehmen ihre Umzugspläne umgesetzt haben, dominieren nun vor allem Mittelständler die Nachfrage.“ Einzig Berlin entzog sich im ersten Quartal mit einem Plus von vier Prozent dem rechnerischen Abwärtstrend beim Flächenumsatz, so GPP. Was den Flächenumsatz angeht, differieren die Zahlen: Während BNP Paribas Real Estate (BNPPRE) einen Berliner Flächenumsatz von 144.000 Quadratmetern berichtet, benennt ihn der international tätige Immobilienberater Savills dagegen mit 135.000 Quadratmetern und GPP mit 125.000 Quadratmetern. Auch bei den Standorten Hamburg und München differieren die von den Immobilien-Unternehmen berichteten Flächenumsätze – in Hamburg um die 100.000 Quadratmeter und in München um die 120.000 Quadratmeter. Jeweils ein Rückgang zwischen 22 und 44 Prozent. Der deutsche Investmentmarkt für Gewerbe-Immobilien erreichte im ersten Quartal 2023 nach der international tätigen Immobilienberatung Cushman & Wakefield (C&W) ein Transaktionsvolumen von 5,1 Milliarden Euro. Das sind 72 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Davon entfiel mit 31 Prozent beziehungsweise 1,6 Milliarden Euro der höchste Anteil auf Handelsimmobilien – was aber ein Minus von 30 Prozent im Vergleich mit dem ersten Quartal 2022 darstelle. Büroimmobilien stürzten gegenüber dem ersten Quartal 2022 um fast 90 Prozent auf 1,05 Milliarden Euro ab. So entwickelte sich der Gewerbe-Immobilienmarkt Berlin: Nach BNPPRE liege die Leerstandsquote unverändert bei niedrigen 3,2 Prozent im Marktgebiet und bei 1,8 Prozent im Central Business District (CBD). Die Spitzenmiete liege mit 45 Euro pro Quadratmeter knapp fünf Prozent höher als vor einem Jahr. Die Durchschnittsmieten stiegen leicht um 3,2 Prozent auf 28,10 Euro pro Quadratmeter im Vergleich zum Vorquartal an, so Savills. „Auch wenn eine gewisse Unsicherheit bezüglich des zu erwartenden konjunkturellen Aufschwungs noch nachwirkt, häufen sich die positiven Signale, dass die Wirtschaft im zweiten Halbjahr spürbar wachsen dürfte. Viel spricht für eine auch im weiteren Jahresverlauf relativ stabile Nachfrage“, so Jan Dohrwardt, Geschäftsführer und Berliner Niederlassungsleiter bei BNPPRE. Der Berliner Gewerbe-Investmentmarkt schloss das erste Quartal mit einem Transaktionsvolumen von 1,1 Milliarden Euro ab (ein Minus von 59 Prozent gegenüber Vorjahreszeitraum). Besonders stark vom Umsatzrückgang betroffen ist das Bürotransaktionsvolumen, auf das 186 Millionen Euro und damit 87 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum entfallen, berichtet Savills. So entwickelte sich der Gewerbe-Immobilienmarkt Hamburg: Das erste Quartal am Investmentmarkt für gewerbliche Immobilien Hamburg fiel laut Immobilienberater Grossmann & Berger sehr verhalten aus. In den ersten drei Monaten belief sich das Transaktionsvolumen auf rund 170 Millionen Euro. Gegenüber dem äußerst starken Vorjahresquartal bedeutet dies einen Rückgang um rund 61 Prozent. Büroimmobilien waren mit einem Volumenanteil von rund 42 Prozent die am stärksten gehandelte Assetklasse, gefolgt von Einzelhandelsimmobilien (28 Prozent). „Die größte Wegstrecke der Zinskorrektur dürfte jedoch hinter uns liegen, sodass Investoren perspektivisch wieder mehr Planungssicherheit gewinnen. Daher bin ich optimistisch, dass wir in der zweiten Jahreshälfte wieder mehr Transaktionen verzeichnen werden“, sagt Frank-D. Albers, Geschäftsführer von Grossmann & Berger, Mitglied von German Property Partners (GPP). Bei einer Leerstandsquote von 3,8 Prozent habe die Spitzenmiete das im dritten Quartal 2022 erstmals erreichte Rekordniveau von 35,00 Euro pro Quadratmeter bestätigt, teilt Angermann Real Estate Advisory mit. Die Durchschnittsmiete verzeichnete einen moderaten Rückgang auf nunmehr 19,90 Euro statt 20,20 pro Quadratmeter. „Bedingt durch die unverändert hohe Nachfrage und Abschlussquote von Mietverträgen im hochpreisigen Segment in zentraler Citylage, werden die Büromieten der Hansestadt in den kommenden Monaten tendenziell eher steigen“, so Leon Müller, Senior Immobilienberater bei der Angermann Real Estate Advisory. Auch nach Einschätzung von BNPPRE sei davon auszugehen, dass die Spitzenmiete, die in der Innenstadt erzielt wird, in den kommenden Quartalen weiter anziehen wird. So entwickelte sich der Gewerbe-Immobilienmarkt München: Cushman & Wakefield (C&W) hat für den Münchener Büromarkt im ersten Quartal 2023 einen Flächenumsatz von 111.500 Quadratmetern erfasst. Im Vergleich zum Vorjahresquartalswert entspricht dies einem Rückgang von 44 Prozent. Der verhaltene Jahresauftakt sei laut C&W vor allem auf das Fehlen von großflächigen Vermietungen zurückzuführen. Der Großteil des Vermietungsgeschehens (88 von 155 registrierten Abschlüssen) spielte sich im Segment der Flächen unter 500 Quadratmeter ab. Die nachhaltig erzielbare Bürospitzenmiete habe in München im ersten Quartal mit monatlich 44,00 Euro pro Quadratmeter erneut ein Rekordhoch erreicht. Im Vergleich zum Vorjahresquartalswert bedeutet dies ein Plus von 4,50 Euro pro Quadratmeter, verglichen mit dem vierten Quartal 2022 ein Plus von 0,50 Euro pro Quadratmeter. Auch die Durchschnittsmiete über die Neuanmietungen der vergangenen zwölf Monate erreichte einen neuen Spitzenwert. Sie liegt jetzt bei monatlich 23,65 Euro pro Quadratmeter und erhöhte sich damit um 0,50 Euro pro Quadratmeter im Vergleich zum ersten Quartal 2022. Den größten Flächenumsatz erzielten Industrieunternehmen mit 24.700 Quadratmetern beziehungsweise 22 Prozent und Unternehmen aus der Bau- und Immobilienbranche mit 20.200 Quadratmetern. „Die Nachfrage nach modernen und zentralen Büroflächen seitens der Nutzer bleibt hoch. So auch der Mangel an entsprechenden Flächen“, meint Alexander Meyer, Director und Head of Munich Office bei Savills und ergänzt: „Angesichts des knappen Angebots an hochqualitativen Flächen in guten Lagen könnte es zu einem weiteren Anstieg der Spitzenmieten kommen.“ Am Münchener

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Credit Default Swaps: Wie Investoren mit negativen Basistransaktionen verdienen können

In Zeiten stark schwankender Märkte und unsicherer Aussichten erscheinen für Fixed-Income-Investoren die Prämiendifferenzen zwischen Anleihen und Kreditausfallversicherungen wieder attraktiv. Das Ausnutzen dieser Marktgegebenheiten funktioniert über sogenannte „Negative Basis Trades“. Die Märkte machen vielen Anlegern gerade keine Freude, denn über alle Assetklassen hinweg sind die Schwankungen hoch. Davon sind auch Anleihen aktuell überdurchschnittlich stark betroffen, sodass Fixed-Income-Investoren vor besonderen Herausforderungen stehen. Eine Möglichkeit, Erträge über dem Euribor-Zinssatz zu vereinnahmen, ist die Kombination aus Unternehmensanleihen und den zugehörigen Kreditabsicherungen (CDS). CDS steht für Credit Default Swap, also den Tausch des Ausfallrisikos eines Emittenten. Dieser Markt wird unter professionellen Investoren genutzt, um sich gegen das Ausfallrisiko eines Schuldners abzusichern und funktioniert letztlich wie eine normale Versicherung. Der Versicherungsnehmer möchte das Risiko der Zahlungsunfähigkeit eines Schuldners absichern und erwirbt für eine feste Laufzeit eine entsprechende Ausfallversicherung. Sollte während der Laufzeit die Insolvenz des abgesicherten Schuldners festgestellt werden, erhält der Versicherungsnehmer eine Ausgleichszahlung in Höhe des vereinbarten Betrages. Als Gegenleistung für diese Ausfalldeckung zahlt er eine Versicherungsprämie. Das Besondere hierbei ist die unterschiedliche Bepreisung zwischen Anleihe und Kreditderivat, insbesondere in volatileren Märkten bieten sich attraktive Opportunitäten und risikofreie Sondererträge.Anders als am klassischen Versicherungsmarkt werden die Bedingungen für Kreditversicherungen am CDS-Markt aber nicht einzeln ausgehandelt, sondern in standardisierter Form angeboten, so dass der Kauf oder auch der Verkauf eines CDS-Kontrakts ähnlich wie der Kauf oder Verkauf einer Anleihe oder eines Devisensicherungsgeschäftes erfolgen kann. Die Marktteilnehmer sind fast ausnahmslos internationale Banken, die am CDS-Markt Kreditrisiken laufend bewerten, anbieten und handeln. Negative Basis Trades als zentrale Ertragskomponente Der Hintergrund: Bei vielen Anleihen wird das Ausfallsrisiko höher bewertet als die entsprechende Versicherung auf dem Kreditderivatemarkt. Diese Preisunterschiede, die sogenannte negative Basis, werden im Rahmen von Negativen Basis Trades gezielt ausgenutzt und stellen die zentrale Ertragskomponente solcher Anlagekonzepte dar. Die Basis wird also dann als negativ definiert, wenn der CDS enger gehandelt wird als der Spread der physischen Anleihe für dieselbe Laufzeit. Wenn die Basis negativ ist, können Anleger eine nahezu risikolose Rendite erzielen, indem sie eine physische Anleihe kaufen und dieselbe Anleihe mit einem CDS mit gleicher Laufzeit absichern. Der originäre Zweck des CDS liegt natürlich in seiner Funktion als Absicherungsinstrument gegen einen Ausfall des Emittenten. Da der Preis, zu dem man einen CDS handelt, dem Credit Spread des Emittenten entspricht, ergeben sich aus der Handelbarkeit weitere Anwendungsgebiete, nämlich die Spekulation auf die zukünftige Entwicklung desselben.Um von den unterschiedlichen Spreads zwischen dem Kassamarkt und dem Derivatemarkt zu profitieren, erwerben Investoren den günstigen Vermögenswert und verkaufen den teureren, entsprechend dem bekannten Motto von „buy low, sell high“. Negative Basen auf bekannte Emittenten sind dabei nicht unüblich und bieten immer wieder spannende Investmentopportunitäten. So konnte jüngst zum Beispiel auf den finnischen Telekommunikationskonzern Nokia eine Negative-Basis-Transaktion abgeschlossen werden, bei welcher der Mehrertrag auf der Anleihe gegenüber dem CDS bei über 1,20 Prozent lag. Zinsänderungsrisiken werden durch verschiedene Instrumente abgesichert Es wird davon ausgegangen, dass sich die negative Basis bei oder nahe der Fälligkeit der Anleihe schließlich verringert (in Richtung des natürlichen Werts von Null). In dem Maße, in dem sich die Basis verringert, wird das Geschäft mit der negativen Basis profitabler. Der Anleger kann den teuren Vermögenswert zu einem niedrigeren Preis zurückkaufen und den billigen Vermögenswert zu einem höheren Preis verkaufen, wodurch er einen Gewinn erzielt. Die „Versicherer“ des Kreditrisikos mittels CDS sind Investmentbanken mit einem sehr guten Rating von durchschnittlich Single-A. Ein Zinsänderungsrisiko wird durch Zinsswaps, eventuelle Währungsrisiken durch Devisentermingeschäfte abgesichert. Insbesondere die Absicherung der Zinsrisiken ist im aktuellen Marktumfeld mit tendenziell weiter steigenden Zinsen ein elementarer Baustein und führt aufgrund der steigenden Geldmarktsätze zu einer höheren Rendite der Negativen-Basis-Transaktion.Durch die Bündelung von Anleihen, CDS, Zinsswap und Devisentermingeschäft und im Rahmen eines aktiven Portfoliomanagements können institutionelle Investoren somit auch in schwierigen Marktphasen eine gegen Marktrisiken abgesicherte, positive Marge realisieren. Dadurch wird der Anleger so gestellt, als wenn er in eine variabel verzinsliche Euro-Anleihe investiert, deren Rückzahlung durch den Sicherungsgeber gewährleistet ist. Nicht nur in stürmischen Zeiten, sondern auch in ruhigen Phasen enger Spreads bietet das Konzept der Negativen Basis Investoren die Möglichkeit, eine gegen Marktrisiken abgesicherte positive Marge zu realisieren. Wichtig dabei: Die sorgfältige Absicherung aller Risiken setzt den simultanen Abschluss aller Instrumente voraus. Kursrisiken bei diesem Konzept entstehen durch Änderungen des Zinsniveaus, Ausfallrisiken können bei der Zahlungsunfähigkeit von Anleihe-Emittent auftreten, wenn die Absicherungen nicht greifen. Ebenso können Kontrahenten-Risiken durch Ausfall des Sicherungsgebers bestehen. Erfolgreiche Anlagestrategie auch in schwierigen Zeiten Wie in der jüngeren Vergangenheit deutet auch das derzeitige herausfordernde Marktumfeld darauf hin, dass sich die Konstellationen für Negative Basis Trades immer wieder ergeben werden. Ein aktiver Management-Ansatz, der das Marktumfeld kontinuierlich beobachtet, ist unerlässlich. Der Kapitalmarkt bietet aus verschiedensten Gründen interessante Negative-Basis-Transaktionen. Sei es zum Beispiel aufgrund von Ratingveränderungen des Emittenten oder technische Verzerrungen des Anleihemarktes unter anderem bedingt durch die Notenbankpolitik.In den vergangenen Jahren hat sich eine auf Negative Basis Trades beruhende Anlagestrategie als erfolgreich herausgestellt. Entsprechende, international investierende Investmentfonds haben trotz diverser Marktrisiken seit März 2020 positive Ergebnisse erzielt bei einer Volatilität, die im niedrigen einstelligen Bereich nur einen Bruchteil der Schwankungsbreite der großen Indizes beträgt, und einem positiven Sharpe Ratio. Das zeigt, dass die Rendite mit unterdurchschnittlichem Risiko erwirtschaftet worden ist.

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„Das Interesse an nachhaltigen Geldanlagen ist enorm“

Quartalsumfrage Beteiligungsangebote Die Anbieter von Sachwertinvestments zeigen sich angesichts der wirtschaftlichen Gesamtlage mit den Platzierungen des ersten Quartals zufrieden. Stabile und renditestarke Produkte werden nachgefragt. Auch das Thema Nachhaltigkeit überzeugt die Anleger.Wir befragten die Produktanbieter nach ihren Plänen und der Einschätzung ihrer Assetklassen für die kommenden Monate. Anbieter mit Produkten in Platzierung fragten wir nach dem Verlauf während des ersten Quartals. An die KVGen richteten wir zudem die Frage nach ihrer Einschätzung von European Long-Term Investment Funds (ELTIFs). Die jüngst reformierte ELTIF-Verordnung der Europäischen Kommission ermöglicht nun auch Privatanlegern mit kleineren Anlagebeträgen den Zugang zu illiquiden Anlagen über einen regulierten Investmentfonds nicht börsennotierter Werte (wir berichteten darüber in Ausgabe 07 von EXXECNEWS). 1 Wie zufrieden sind Sie mit dem Platzierungsverlauf im ersten Quartal? Thorsten Eitle, Gründer und CSO hepMit einer Platzierung von knapp 20 Millionen Euro innerhalb eines Quartals sind wir sehr zufrieden und stellen fest, dass wir mit unserem Produkt dem wachsenden Wunsch nach Nachhaltigkeit nachkommen. Florian M. Bormann, Geschäftsführer IMMAC Immobilienfonds GmbHDer Platzierungsverlauf ist – wie in der gesamten Branche – nicht zufriedenstellend. Der Start des neuen Dachfonds ist zwar sehr positiv vom Markt aufgenommen worden, aber auch hier spiegelt sich die allgemeine Verunsicherung wider. Steffen Haug, Vertriebsleiter JamestownWir sind im aktuellen Marktumfeld mit der Platzierung zufrieden. Mathias Feld, Beteiligungsmanager Luana AGDas neue Nachrangdarlehen „Photovoltaik 2023-1“ der Luana AG ist gut angelaufen. Jörg Busboom, Geschäftsführer Ökorenta Invest GmbHWir profitieren in einem schwierigen Marktumfeld zum Trotz sehr stark, sodass wir sehr zufrieden sind. Malte Thies, geschäftsführender Gesellschafter One GroupWir sind einmal mehr überaus robust ins neue Jahr gestartet. Die Anlegernachfrage nach intelligenten Investitionslösungen ist weiterhin hoch, wobei zu bedenken ist, dass wir im ersten Quartal noch kein klassisches Retail-Produkt im Vertrieb hatten. Basierend auf dem ersten Quartal und der geplanten Produktausweitung erwarten wir ein weiteres starkes Gesamtjahresergebnis bei den Platzierungen. Christian Drake, Geschäftsführer Paribus Invest GmbHWir spüren eine gewisse Zurückhaltung der Vertriebe, die wohl von der Zinswende und bei unseren Bankpartnern auch von der Bankenkrise getrieben ist. Die Themen Inflationsschutz und Resilienz der Top-7-Bürostandorte sprechen die Anleger weiterhin gut an. Alexander Schlichting, Vorstandsvorsitzender Project Beteiligungen AGDer Platzierungsverlauf ist weiterhin gekennzeichnet von einer gewissen Anleger-Zurückhaltung. Diese lässt sich nach wie vor zu einem großen Teil auf die anhaltende Planungsunsicherheit der Anleger als Folge der durch den Ukraine-Krieg hervorgerufenen wirtschaftlichen Verwerfungen zurückführen. In der Folge erfolgen Investitionen von Anlegern verzögert oder bleiben vorläufig aus. Norman Lemke, Vorstand und Mitgründer RWB PrivateCapital Emissionshaus AGWir sind sehr gut ins Jahr gestartet. Anleger und ihre Berater suchen händeringend nach stabilen und ertragreichen Anlageformen. Das Interesse an Private Equity ist daher groß. Privatanleger haben uns im ersten Quartal deutlich mehr Kapital zugesagt als in den ersten drei Monaten des Vorjahres. Julian Schnurrer, Leiter Produktmanagement, Strukturierung und Kommunikation WealthcapIm ersten Quartal haben wir trotz unsicherem Marktumfeld durchaus Platzierungserfolge erzielt. Diese waren im Vergleich zu den Vorjahren etwas niedriger, was neben der Unsicherheit durch die stark gestiegenen Zinsen und dem geopolitischen Umfeld, auch an der Einführung der neuen Regulatorik (PRIIPs Basis-Informationsblätter mit neuen Risikoindikatoren, Performance-Darstellungen) lag, die eine Verzögerung im Vertrieb gerade zum wichtigen Jahresauftakt bewirkt hat. 2 Wie sind Ihre Pläne für die kommenden Monate? Sind neue Produkte in Vorbereitung? Welche Assetklasse? Welches Volumen? Dr. Thomas Peters, Geschäftsführer Alpha Ordinatum GmbHEnde März hat die BaFin unseren sechsten AIF, den „ImmoChance Deutschland 12 Renovation Plus“ (ICD 12 R+) freigegeben, unseren ersten Fonds nach Art 8 OffenlegungsVO. Wir folgen damit den Vorläuferfonds, die in bezahlbaren Wohnraum in Deutschland investieren. Zukünftig möchten wir die Anleger stärker über unsere Erfolge im energetischen Bereich informieren und haben uns deswegen den Vorgaben der OffenlegungsVO gestellt. Da uns derzeit kein anderer AIF im Bereich Bestandswohnen in Deutschland bekannt ist, der sich diesen Herausforderungen nach Art 8 OffenlegungsVO stellt, gehen wir von einem Vertriebserfolg und signifikanten Eigenkapitalzusagen in diesem Jahr aus. Dr. Dirk Baldeweg, Geschäftsführer Buss Group GmbH & Co. KGWir arbeiten an weiteren Produkten im Bereich Container. Von einer Platzierung gehen wir derzeit frühestens im Verlauf des vierten Quartals aus. Mark Münzing, Vorstand DFI Deutsche Fondsimmobilien Holding AGEnde März hat der Vertrieb des „DFI Wohnen 2“ begonnen. Der Publikums-AIF erwirbt deutsche Wohnimmobilien im Bestand, entwickelt diese während der Fondslaufzeit weiter und veräußert das Portfolio des Fonds nach einer Mindestlaufzeit von sechs Jahren. Darüber hinaus gewinnen wir weiterhin institutionelle Anleger für unseren „DFI Spezial Wohnen 1“, einen offenen Spezialfonds, der ebenfalls Wohnimmobilien im Bestand als Assets hat. Paschalis Christodoulidis, Leiter Vertrieb Privatkunden Hahn AGWir haben gerade ein neues Beteiligungsangebot in die Vermarktung gebracht. Der „Hahn Pluswertfonds 178“ investiert in ein langjährig etabliertes Nahversorgungszentrum in Voerde, Nordrhein-Westfalen. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 30,5 Millionen Euro. hep: Ziel soll es sein unseren aktuellen Publikums-AIF komplett zu platzieren. Die Planung des Folgeprodukts ist in vollem Gange und wir werden voraussichtlich nahtlos an die Platzierung des aktuellen Fonds anknüpfen. Immac: Aktuell planen wir sechs weitere Immobilien Spezial-AIF für das Jahr 2023 mit einem Eigenkapitalvolumen von etwa 75 Millionen Euro. Jamestown: Seit November 2022 sind wir in der Platzierung unseres aktuellen Fonds „Jamestown 32“, der in vermietete US Immobilien investiert. Die Platzierung ist bis Ende 2023 geplant. Luana: Die Luana AG verzeichnet aufgrund der deutlich gestiegenen Nachfrage nach dezentralen ökologischen Versorgungslösungen einen steigenden Auftragseingang. Für das weitere Wachstum und die Realisierung dieser Projekte ergänzt die Luana AG die Finanzierung um entsprechende Finanzprodukte. So ermöglichen wir Anlegern die Investition in effiziente und erneuerbare Energieversorgung und stellen für uns eine bedarfsgerechte Finanzierung sicher. Mit über 100 Projekten in der Pipeline liegt der Fokus auf Photovoltaik Dachanlagen und Batteriespeichern, mit einem für Privatanleger verfügbarem Platzierungsvolumen von bis zu fünf Millionen Euro über die nächsten zwölf Monate. Ökorenta: Die Platzierung unserer Wind- und Solarenergie-Portfoliofonds „Ökorenta Erneuerbare Energien 14“ (Publikums-AIF) sowie unseres „Ökorenta ÖKOstabil 15“ (Spezial-AIF) ist in vollem Gange – und grob zum Jahreswechsel planen wir die Emission eines Nachfolgefonds für unseren „Ökorenta Infrastruktur 13E“ (Publikums-AIF) im Bereich der Ladeinfrastruktur für E-Mobilität. One Group: Im Rahmen unserer Wachstumsstrategie bereiten wir derzeit mehrere neue Produkte vor, die unterschiedliche Assetklassen und Anlegerzielgruppen adressieren werden.Durch diese gezielte Angebotsausweitung wollen wir Bestandsinvestoren neue Opportunitäten eröffnen

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